Stadtteiltreff Brühl-Beurbarung

Ein Ort der Begegnung, der Information, der Hilfe und vielem mehr.

„Die Brühl-Beurbarung ist bunt!“ Das ist das Motto von Stephanie Kirner, der Leiterin unseres Stadtteiltreffs und zuständig für die Quartiersarbeit. Das bunte Miteinander, das sie in Brühl-Beurbarung erlebt, will sie erhalten und vor allen Dingen fördern. Zum Beispiel durch die Unterstützung der Aktion „Weltspieltag“ am 25. Mai, an dem Spiele aus allen Ländern zusammengetragen und gespielt wurden.

Seit drei Jahren existiert der Stadtteiltreff am Tennenbacher Platz.

Der Stadtteiltreff existiert schon 3 Jahre und ist von Anfang an von der Stadt Freiburg in geringem Maße bezuschusst und durch mehrere Großspenden unterstützt worden, so dass eine Stelle für Stadtteilarbeit im Rahmen von 10-12 Wochenstunden ermöglicht wurde.

Mittlerweile hat Frau Kirner die Leitung inne. Allerdings benötigt eine sinnvolle und kompetente Stadtteilarbeit mehr als die bisher möglichen 10 Stunden pro Woche. „Ich könnte locker 3mal so viel arbeiten“ sagt sie. Einige Monate wurde sie unterstützt von einem sogenannten 2,00€-Jobber, „der sehr gute Arbeit geleistet hat, zuverlässig und engagiert“. Nun hofft sie, dass das Arbeitsamt einen neue/n Interessenten/in vorbeischickt.

Leider liegt ein anderer Teil der Quartiersarbeit noch ein bisschen brach, da Frau Kirner zeitlich einfach nicht dazu kommt, „zu den Leuten zu gehen, die Leute zu Hause zu besuchen, einzubeziehen“. Viel Arbeitszeit fließt in die Leitung des Stadtteiltreffs. Der Treff wird häufig gebucht von Gruppen, die sich dort selbständig treffen (z.B. Kochkurse, Spieletreff, BewohnerInnen-Treff). Ihr Wunsch ist auch, dass das Projekt „FrauenStärken im Quartier“ (Projektende war im Juni) unbedingt weiter fortgesetzt wird.

Sie würde sich sehr freuen über ehrenamtliche Helfer und hat schon viele konkrete Ideen, was eben diese Ehrenamtlichen machen könnten.

Zum Beispiel sind seit den Pfingstferien ca. 20 Kinder von der Lortzingschule zum Essen in den Räumen, da die Schule inzwischen aus allen Nähten platzt. Für solche Aktionen bräuchte man auch immer wieder HelferInnen, die Essen austeilen, oder auch mal Geschirr spülen. Für Hilfe und Ideen ist Frau Kirner immer offen. Jede/r ist willkommen und nur durch Mitarbeit kann dieses Projekt gehalten werden und wachsen.

Geschichtlich ist es in diesem Stadtteil auch mit dem „Zusammenwachsen“ eher schwierig. Seit Ende der 60er Jahre lebten Gastarbeiterfamilien, die hier ankamen, zwar mit den einheimischen „Bobbele“ Tür an Tür, aber anders als in den anderen Stadtteilen wurde das Ganze hier überhaupt nicht begleitet, auch der Jugendtreff in diesem Stadtteil, wurde erst 1985 eröffnet. Somit konnte nur schwer zusammenwachsen was eigentlich zusammengehört. Obwohl Brühl-Beurbarung der Stadtteil mit der höchsten Migrationsdichte ist, leben die meisten Gruppen nebeneinander und das Miteinander kommt zu kurz. Das will Frau Kirner mit ihrer Arbeit ändern und ist überzeugt, dass das gemeinsam mit den BewohnerInnen des Stadtteils und den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren und Arbeitsgruppen (Stadtteilrunde, AGKinder und Jugendliche) im Stadtteil zu schaffen ist.

Sie suchen ein Angebot, wollen kochen, tanzen, diskutieren? Brauchen Informationen und Hilfe? Haben Zeit den Stadtteiltreff zu unterstützen? Suchen Räume für ein Fest oder eine Veranstaltung? Haben eine Fähigkeit oder eine Idee, die für andere Menschen interessant sein könnte? Wollen einfach informiert sein? Suchen einen Ort, an dem man andere Menschen treffen kann?

Dann seien Sie dabei! Machen Sie mit!

Informationen und aktuelle Angebote finden Sie unter www.bruehl-beurbarung.de, oder melden Sie sich telefonisch unter 0761-6609030 bei Frau Kirner. Sie freut sich auf Sie!

Cornelia Felber

Hier der Artikel als JPEG zum näher Anschauen und Ausdrucken.
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